Mythen & Vorurteile

DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN &

ANTWORTEN ZUM HOLZBAU

Ein Passivhaus lüftet im wesentlichen permanent - nur nicht über geöffnete Fenster. Ein Passivhaus lebt von  Luftzirkulation. Die kontrollierte Wohnraumlüftung und der Wärmetauscher sorgen permanent dafür, dass kalte, frische Luft von aussen durch die wärmere, verbrauchte Luft von innen aufgeheizt wird. 

Generell muss man dazu sagen, dass die Lebensdauer eines jeden Gebäudes, unabhängig von der Bauweise von anderen Faktoren bestimmt wird. Die Qualität der Materialien, der Ausführung und Planung sind ausschlaggebend. Letzlich ist es die Pflege, die ein Gebäude über Jahrzehnte erhält. Man muss sich nur 700 - 800 Jahre alte Bauernhöfe hier in Tirol vor Augen halten.

Natürlich muss ein Holzhaus in Sachen Brandschutz den selben Normen und Vorschriften entsprechen, wie ein Massivbau. Dämmungen, welche den größten Teil der Gebäudehülle ausmachen, erreichen beispielsweise ihren Flammpunkt erst bei über 1.000°C. Die Industrie setzt auf Materialforschung, die Materialien werden leichter, widerstandsfähiger und noch sicherer. Selbst sehr anspruchsvolle Konstruktionen den Brandschutz betreffend, wie zB. Lifttürme können schon heute aus Massivholz hergestellt werden.

Wenn man Holz- und Massivbau vergleicht, kann der Holzbau mit vielen Vorteilen aufwarten - vor Allem für Einfamilienhäuser. Sowohl bei Neu- und Umbauten, als auch bei Aufstockungen und Sanierungen kommt die extrem kurze Montagezeit zum Tragen. Weiters kommt hinzu, dass auch nachfolgende Arbeiten nahtlos begonnen werden können, da man nicht von Rohbaufeuchte und ähnlichem zum Warten gezwungen wird. Durch die Eigenschaften des Holzes selbst ergibt sich ein Vorteil, welcher riesige Auswirkungen hat - das geringe Gewicht. Für Umbauten und Aufstockungen bedeutet dies mehr Flexibilät und weniger statische Einschränkungen. Für Planer und Architekten steht viel mehr Raum für Kreativität zur Verfügung. Und auch Ihnen steht mehr Raum zur Verfügung - bei den selben Dämm- und Durchgangswerten sind in Holzbauweise viel dünnere Wandstärken (über 16cm Ersparnis) möglich, was mehr Wohnraum bei gleichem Flächenverbrauch bedeutet. Es gäbe noch etliche bautechnische Vorteile, doch wir möchten nur noch einen nicht unerheblichen nennen. Abgesehen von der Behaglichkeit und Wärme, die Holz als gewachsenes Element ausstrahlt, tun Sie mit dieser Entscheidung auch unserer Mutter Erde etwas Gutes. Denn es wächst jeden Tag in Österreich mehr Holz nach, als verbaut werden kann.

Der Baugrund eines Passivhauses muss bestimmten Anforderungen entsprechen. Konsequente Südausrichtung, genügend Sonnenstunden und die klimatischen Gegebenheiten sind sehr wichtig für die spätere Funktion. Trotzdem muss man gerade in Tirol dazu sagen, dass es sehr wohl überall möglich ist, ein Energieoptimiertes Haus zu bauen, dessen Verbrauch nahezu gegen Null geht. So gesehen ist es reine Defintionssache, ob es nun ein Passivhaus mit einer zusätzlichen Wärmequelle ist, oder ein Niedrigenergiehaus mit Passivhausstandard in Material und Ausführung.

Holzbaupreis Tirol 2015

Ein lebendiges Haus mit beispielhaften

Tugenden und stimmigem Raumgefühl

Das dreigeschossige Gebäude in Massivholzbauweise ist dank seiner Erscheinungsform und Materialität gut in das Umfeld des Ortes eingebunden. Die sichtbaren Elemente des Holzbaues bestehen im Innen- und Außenbereich aus unbehandeltem Lärchenholz. Mit großen Holzschiebeläden lässt sich die Fassade großzügig offen oder ganz geschlossen halten. Damit werden die ebenerdige Tierarzpraxis und die darüber liegenden Wohngeschosse von außen unterschiedlich wahrgenommen. Durch ihre Nutzung und den Betrieb entsteht ein sichtbares "Lebenszeichen" in der unmittelbaren Nachbarschaft. Im Dachgeschoss erzeugt der im Inneren sichtbare Flächenverschnitt der Dachform durch seine Überhöhung im Wohnraum ein stimmiges Raumgefühl. Die Wahl von regional verfügbaren Materialien für Böden und Möbel zeugt vom sorgsamen Umgang mit Ressourcen, der schlüssig mit dem Passivhaus-Standard des Hauses einhergeht. Gesamthaft gesehen ist das Haus in seiner Konzeption und der handwerklichen Umsetzung beispielgebend.

produktionshalle

DIE NEUE HALLE FÜR

DIE SCHLOSSEREI MAYR

Innerhalb nur eines Monats konnten wir in Fulpmes die Produktionsstätte der Schlosserei Mayr komplett neu überdachen, sanieren und erweitern. Dachflächen mit über 1.100 qm wurden unter der Bauleitung von ZM Hubert Kössler realisiert. Besonders interessant ist die Konstruktion des frei tragenden Koppel-sparrendaches mit 13m x 30m über der neuen Erweiterung. Wir wünschen Fulpmes und der Schlosserei Mayr viel Erfolg und Freude mit ihrer neuen Produktionsstätte. Weitere Bilder folgen...

geschindelte gemütlichkeit

EINFAMILIEN-

NIEDRIGENERGIEHAUS

Das Niedriegenergie-Einfamilienhaus in Mötz konnte unter der GU-Projektleitung und der Kostenkontrolle von Ing. Martin Knapp und der Bauleitung von ZM Hubert Kössler bereits nach 5 Monaten fertiggestellt werden. Die Planung des 150 qm Hauses, welche eine großzügige Terrasse und einen Innenhof enthält, stammt von DI Stefan Schrott. Mötz ist nun um ein energiesparendes Holzhaus in Lärchenschindel-Optik reicher. Wir freuen uns mit den Hausherren. Weitere Bilder folgen...

niedrigenergie wunderkind

3 GENERATIONEN & LABOR

IN EINEM HAUS

In nur 5 Monaten ist hier ein wahres Wunderwerk der Technik entstanden. Mit den Plänen von BMST Ing. Burtscher und unter der GU-Projektleitung & Kostenkontrolle von Ing. Lukas Marko und der Bauleitung von ZM Hubert Kössler realisierten wir den Holzbau als Generalunternehmer mit 380 qm (!) Wohnnutzfläche, in dem drei Wohneinheiten für drei Generationen der Familie und ein voll funktionsfähiges Labor Platz finden. Die neue "Siedlung" in Eigenhofen bei Zirl ist trotz der großen Grundfläche komplett energieautark, dank einer großen Photovoltaik-Anlage und hochmodernen Technologien, wie z.B. Infrarot-Heizungs-Wandpaneelen. Ein wirklich einzigartiges Projekt, auf das wir gemeinsam mit den Bauherren zurecht stolz sein können. Weitere Bilder folgen...